Can Martí, Ibiza - Agrotorismo

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Isabelle und Peter Brantschen
e-mail: info@canmarti.com
TEL +34 - 971 33 35 00

Slow down at Can Martí

FAUNA

Die Entwicklung der Tierwelt der Pityusen ist typisch für die Inseln: durch die isolierte Lage konnten sich nur wenige Tierarten überhaupt auf Ibiza ansiedeln (Seit 5 Millionen Jahren gibt es keine Landbrücke zum Festland mehr). Wenn sich dann die Lebensbedingungen ändern, wenn z.B. das Klima wechselte oder das Flachland überflutet wurde, hatten die Tiere kaum eine Chance, in günstigere Gegenden abzuwandern. So starben viele Tierarten auf den Inseln aus. Dann kamen die Menschen und machten sich die Erde untertan, d.h. sie assen die Tiere, die ihnen schmeckten. Das verschärfte das Problem: da keine ausreichenden Fluchtmöglichkeiten bestanden, wurden weitere Tierarten ausgerottet. Deshalb ist die heutige Tierwelt der Pityusen (zumindest was die Säugetiere betrifft) vergleichsweise artenarm, und viele der noch existierenden Arten sind gefährdet.

www.natur-lexikon.de

Frosch (Rana perezi)
Wegen des trockenen Klimas haben es die Amphibien auf Ibiza nicht leicht. Zum Glück für den trotzdem verbreitetem Iberischen Wasserfrosch deponieren überall auf dem Lande die Bauern ihr Wasser in offenen, grossen gemauerten Becken. Bei uns findet er dank unserer Pflanzkläranlage ideale Lebenskonditionen.

Pityusen-Eidechse (Podarcis pityusensis)
Aufgrund der Insellage konnten sich nur relativ wenige Reptilien auf den Pityusen ansiedeln (so gibt es hier z.B. keine Schlangen). Die sehr häufige und recht hübsche Pityusen -Eidechse ist unter den Landtieren der einzige mit Sicherheit echte Ureinwohner der Pityusen - sie war schon Lange vor den Menschen auf Ibiza.

Kaninchen (Oryctolagus cuniculus)
Möglicherweise sind Kaninchen vor über 5 Millionen Jahren über die damals bestehenden Landbrücken eingewandert. Wahrscheinlicher ist jedoch , das sie irgendwann - wie wohl alle anderen heute auf Ibiza lebenden Landsäugetiere - von Menschen auf die Insel gebracht wurden.

Ginsterkatze (Genetta genetta isabelae)
Das exotischste Säugetier Ibizas ist eindeutig die Ginsterkatze, auch hier wieder durch eine nur auf Ibiza existierende, diesmal im Vergleich zu anderen Ginsterkatzen etwas kleinere Unterart vertreten. Diese scheuen Tiere bekommt man leider so gut wie nie zu sehen.

Igel (Erinaceus europaeus)
Die Igel Ibizas sind etwas kleiner und heller gefärbt als die mitteleuropäischen Igel. Bei uns sind sie sehr geschätzt, vor allem weil sie uns helfen die Schneckenbevölkerung unter Kontrolle zu halten. Da es auf Can Marti keine Durchfahrtsstrasse gibt ist ihre Lebenserwartung entsprechend länger.

Sumpfschildkröte (Emy orbicularis)
Die sehr scheue Europäische Sumpfschildkröte wird in der Literatur zwar für Mallorca und Menorca aufgeführt, nicht aber für die Pityusen. Es gibt aber glaubwürdige Aussagen, dass in den Restsümpfen der Halbinsel Talamanca bei Ibiza-Stadt auch Sumpfschildkröten leben.

Mauergecko (Tarentola mauretanica)
Besonders auf dem Lande kann man in warmen Nächten beobachten wie Geckos am Rande beleuchteter Wandflächen regungslos senkrecht an der Wand klebend, auf Insekten lauern. Kommt so eine arme Motte in ihre Reichweite, schleichen sie sich im Zeitlupentempo an ihre Beute heran, um dann blitzschnell zuzustossen.